Uns geht es gut in Berg. Damit das auch für alle gilt- darum kümmern wir uns. Was wir in der Wahlperiode 2020-2026 erreicht haben, finden Sie unter „Politik“. Was wir noch vorhaben, lesen Sie hier:
Kinder und Jugend
Unsere Kinder brauchen professionelle Betreuung in Krippe, Kindergarten und Schule. Dazu gehört auch die passgenaue Versorgung für Kinder mit Handicap; und alle Eltern freuen sich über flexible Öffnungszeiten.
Jugendliche sollen mitreden und mitgestalten können. Eine bessere Demokratiebildung gibt es nicht. Deshalb haben wir in einer überparteilichen Initiative einen Jugendbeirat ins Leben gerufen, der bereits seine Arbeit aufgenommen hat. Der Jugendbeirat hat im Gemeinderat ein Mitsprache- und Antragsrecht für alle Belange, die junge Menschen betreffen. Wir ermuntern und unterstützen die Jugendlichen, sich zu engagieren.
Wohnen in Berg
Erst im Oktober 2025 konnten 30 barrierefreie Wohnungen den glücklichen Mietern übergeben werden. An die 60 Bewerber aber mussten abgewiesen werden. Der Bedarf nach günstigen Wohnungen ist also nach wie vor sehr hoch.
Die Gemeinde Berg muss weiterhin ihren Beitrag dazu leisten, damit auch Menschen mit mittlerem Einkommen hier eine Wohnung finden. Denn wir brauchen die Krankenschwestern, die Handwerker, die Erzieherinnen und Pflegerinnen hier vor Ort!
Wir setzen uns für unterschiedliche Formate von Einheimischenmodelle auf gemeindeeigenen Flächen ein, wir sind offen für genossenschaftliche Wohnprojekte und alternative Wohnformen. Wir unterstützen das Vorhaben des Landkreises „Wohnen für Hilfe“, ein Modell, das gerade für ältere Menschen interessant werden könnte, die jetzt noch alleine in ihren großen Häusern leben und längerfristig auf Hilfe angewiesen sind.
Und was wird aus dem alten Rathausgrundstück?
Das wertvolle Grundstück sollte in Gemeindehand bleiben. Auch wenn der Gemeinderat sich mehrheitlich für einen Verkauf entschieden hat, muss die Gemeinde noch mitbestimmen können. Und das lässt sich am Besten gemeinsam mit dem Verband Wohnen verwirklichen: Einfache, barrierefreie Wohnungen in modularer, ansprechender Bauweise für Normalverdiener- im Ortskern von Berg brauchen wir keine neuen Villen mehr!
Sozialberatung und Hilfe
Der demografische Wandel stellt hohe Anforderungen an die Kommunen. Ältere Menschen wollen möglichst lange zu Hause wohnen bleiben und wir sorgen dafür, dass das mit Hilfe unterschiedlicher Unterstützungssysteme auch möglich sein kann. In den letzten Jahren ist in Berg einiges entstanden, angeschoben durch die Inklusions- und Seniorenbeauftragte Sissi Fuchsenberger: Soziale Beratung, Hilfe bei Pflege, Bürgerkühlschrank (Team COOL) oder die Alltagshelfer (Team CARE). Wir werden die Dienstleistungen nach Bedarf weiter ausbauen. Eine Berger „Insel“ mit unterschiedlichen Angeboten soll entstehen für Beratung, Hilfe und gegen Einsamkeit.
Orte der Begegnung
Treffpunkte und Orte der Begegnung zu schaffen, ist wichtig für unser Zusammenleben. Die Vereine, die Kirchen und viele Initiativen – sie alle tragen mit viel ehrenamtlichen Einsatz zu einer lebendigen Gemeinde bei. Sie fördern das soziale und kulturellen Leben, damit wir uns alle hier zu Hause fühlen.
Die Wirtschaft „Auf der Lüften“ in Farchach war so ein Ort- und wird es wieder werden. Die Gemeinde hat in das Gebäude investiert, jetzt muss wieder Leben einkehren! Wir unterstützen alle Lösungen, die dabei helfen.
Auch unsere Badeplätze am See sind Orte der Begegnung. Aber für Ältere oder Menschen mit Einschränkungen ist ein Bad oft nicht möglich. Alleine zum Wasser über die groben Kiesel kann zum Hindernis werden. Deshalb setzten wir uns dafür ein, in Allmannshausen einen barrierefreien Zugang zum See zu schaffen.
Energie in Bürgerhand
Berg bekommt durch ein EU-Projekt die Chance, die hier vor Ort erzeuge Energie, aus kommunalen und auch privaten PV- und Windkraftanlagen selbst zu verbrauchen und zu vermarkten. Dazu müssen viele Bürgerinnen und Bürger mitmachen. Gemeinsam mit unserem Partner, der Energiegenossenschaft 5SeenLand EGF nutzen wir dafür ausschließlich EU-Fördergelder. Die Gemeinde muss lediglich einen Platz für einen Stromspeicher zur Verfügung stellen. Die Projektierung liegt bei der EGF. Wir nehmen damit eine wichtige Infrastruktur der Kommunalen Daseinsfürsorge selber in die Hand- ein wesentlicher Baustein für energetische Notfälle. Wir setzen uns dafür ein, dass dieses einmalige Vorhaben für unsere Gemeinde zum Erfolg wird!
Kommunale Selbstverwaltung und Gewerbe
Haupteinnahmequelle für Gemeinden ist immer noch die Gewerbesteuer. Wir befürworten einen maßvollen Ausbau der Gewerbeflächen und unterstützen die Betriebe, wenn sie eine Erweiterung benötigen. Handwerksbetriebe sind wichtig für die Gemeinde- für schnelle Hilfe vor Ort .Die Berger SPD setzt sich aber auch mit Hilfe unserer Landtagsabgeordneten Christiane Feichtmeier und unserer Bundestagsabgeordneten Carmen Wegge dafür ein, die finanzielle Basis der Kommunen dauerhaft zu verbessern, z.B. durch Verschiebung der Steuerpunkte bei der Einkommenssteuer.
Bäuerliche Landwirtschaft
Unsere Landschaft am Starnberger See liegt uns allen am Herzen. Sie zu bewahren, erfordert den Erhalt einer kleinteiligen, bäuerlichen Landwirtschaft und einer vielfältigen, artenreichen Natur. Die Arbeit unserer familiär geführten Landwirtschaft verdient Respekt.
Wir unterstützen den Direktverkauf ab Hof, ebenso wie Berg als Fair-Trade-Gemeinde. Auch davon profitieren unsere Landwirte.
Sicher unterwegs
Unsere Wege sollen sicher sein – v.a. für alle, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind. Wir setzen uns für Tempo 30 im gesamten Ortskern von Aufkirchen ein. Wir wollen gut markierte Radwege und Fahrbahnquerungen, besonders für unsere Schüler und Schülerinnen, die mit dem Rad umweltfreundlich zur Schule kommen wollen. Mama-Taxis sollten die Ausnahme bleiben. Auch die älteren Leute und Menschen mit Behinderung profitieren von sicheren Wegen und Straßen. Es gibt auch noch zu viele Lücken im gemeindlichen Radnetz z.B. zwischen Aufkirchen und Aufhausen oder der Dauerbrenner, die Waldstrecke von Allmannshausen nach Münsing. Sie muss jetzt endlich fertig gestellt werden. Der Ball liegt beim Straßenbauamt in Weilheim.
Miteinander und Respekt
In Berg leben Menschen aus vielen Nationen. Ein Problem? Nein, sie sind Gemeindebürger, sie gehören dazu. Viele von ihnen arbeiten in den Krankenhäusern, in der Pflege, auf dem Bau oder in der Gastronomie. Wir brauchen diese Menschen und werden uns weiterhin für eine erfolgreiche Integration einsetzen.
