„Berg auf gutem Weg – Mit Ideen voran“. Das ist die Botschaft, mit der die Berger SPD in die Wahlen zum Gemeinderat startet. Entsprechend positiv gestimmt war die Aufstellungsversammlung in Farchach, bei der die Bewerberliste für die 20 Gemeinderatssitze gewählt wurde.

Die SPD-Liste wird angeführt von zwei erfahrenen Kommunalpolitikern. Auf Platz 1 steht Sissi Fuchsenberger, Mitglied des Gemeinderats und des Starnberger Kreistags, die sich auch für beide Ämter wieder bewirbt. Auf Platz 2 folgt Werner Streitberger, langjähriger Gemeinderat aus Höhenrain. Auf Platz 3 steht die Biobäuerin Ulli Galloth aus Farchach, die ihrem Mann, dem langjährigen Gemeinderat Toni Galloth nachfolgen will, der nicht mehr antritt.

Zu einem Viertel besteht die Liste aus jungen Leuten zwischen 20 und 30 Jahren: Stephan Brunnhuber, (Student Platz 4), Janina Ziora, (Sparkassenfachwirtin, Platz 5), Chiara Schloter-Quien, (angehende Grundschullehrerin Platz 7), Alois Brunnhuber (frischgebackener Handwerksmeister und Lukas Vogel, (Gymnasiallehrer Platz 12).
Der Reiseveranstalter Richard Ebenbeck kandidiert auf Platz 6, die junge, berufstätige Mutter Andrea Galloth auf Platz 9, Michael Sommer, Vorstandmitglied  der evangelischen Kirche auf Platz 10. Die Plätze 11 und 13 besetzen die Rechtsanwältin Barbara Bosshard-Melzer und die Verwaltungsfachkraft Verena Büchl.
Auf Platz 14 steht Bernhard v. Rosenbladt, SPD-Ortsvereinsvorsitzender und engagiertes Mitglied im Helferkreis. Iris v. Frenckell-Machnik, langjährige SPD-Gemeinderätin und Umweltaktivistin steht auf Platz 17. Der ehemalige Gemeinderat und 2. Bürgermeister, Karl Brunnhuber schiebt von Platz 18 aus die Liste an. Eine Riege von Intellektuellen und Kulturschaffenden unterstützt von unten: Franziska Sperr (Schriftstellerin, Platz 15) Anton Hunger (Journalist Platz 16) die Malerin Juschi Bannaski auf Platz 19 und auf Platz 20 Johano Strasser, Mitglied der SPD-Grundwertekommission und immer wieder als „Vordenker“ der SPD bezeichnet.

Von der Berger SPD hört man nicht nur, wenn Wahlen sind. Sie setzt die Themen und hat macht sie in  gut besuchten Veranstaltungen und Bürgerbriefen öffentlich (eine Auswahl vom Jahr 2019):
Wohnraum schaffen, Häuser erhalten, modernisieren und  aufteilen
Genossenschaftlicher Wohnungsbau und alternative Wohnformen
Abkehr vom herkömmlichen Einheimischen-Modell.
Nachhaltiges Bauen im Zusammenhang mit dem neuen Rathaus, für eine moderne, effiziente und bürgerfreundliche Verwaltung.
Artensterben in Bayern. Warum das Volksbegehren?
Landwirte stärken.
Sie sind die Akteure für den Umweltschutz und brauchen mehr Verständnis auf kommunaler und Landesebene.
Die Pflegesituation in Berg. Bedarf und Perspektiven.

Diese Bilanz beeindruckte auch den Bürgermeisterkandidaten der SPD, Rupert Steigenberger (BG)., Der Architekt, in leitender Funktion in einer Münchner Baubehörde tätig, kennt seit 2002 als Gemeinderat die Berger Rathaus-Politik.

Die Berger Windräder mit ihrer Energiebilanz sind ein wesentlicher Baustein zur Energiewende in einer Gemeinde, man dürfe es aber nicht dabei bewenden lassen. Auf gemeindlichen wie privaten Dächern müssten jetzt noch mehr PV-Anlagen installiert werden. 2011 hat sich die Gemeinde ein Leitbild gegeben, in Sachen Umwelt- und Klimaschutz muss es jetzt aber weitergeschrieben und angepasst werden, so Steigenberger.
In den hohen Grundstücks- und Baupreisen sieht der Bürgermeisterkandidat das größte Problem für Normalverdiener. Die Kommunen haben dabei nicht viel Handhabe. Daher muss flächenschonend auf gemeindlichen Grund z.B. mit Erbpacht gerade auch diesem Personenkreis der Erwerb von Wohneigentum ermöglicht werden, mit Bauplänen, die als kommunales Steuerungsinstrument eine Gemeinde nachhaltig gestalten. Für genossenschaftliches Wohnen könnte mittelfristig der Grund, auf dem heute noch das Feuerwehrhaus in Höhenrain steht, zur Verfügung stehen.
Wieder einmal hat sich in der Veranstaltung gezeigt, dass wir mit Rupert Steigenberger auf das richtige Pferd gesetzt haben.

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