Mit 64% und damit einer breiten Unterstützung aus der Bevölkerung (Wahlbeteiligung 67,3%) gewinnt unser Kandidat Rupert Steigenberger die Stichwahl und wird Bürgermeister von Berg.
Herzlichen Glückwunsch!

1.      Mit welchen Inhalten wollen Sie jetzt noch punkten?

Die Bürgermeisterwahl ist eine Persönlichkeitswahl. Der Wahlkampf hat gezeigt, dass es inhaltlich zwischen den Gruppierungen keine großen Differenzen gibt.
Es geht also primär darum, wen unsere Bürger für kompetenter halten, die Gemeindeverwaltung zu führen, unsere Gemeinde würdig zu vertreten und anstehende Projekte und Themen zielorientiert voranzutreiben. Ich habe bei der Podiumsdiskussion in Aufkirchen und in vielen Gesprächen mit den Bürgern gezeigt, dass ich dieser Aufgabe gewachsen bin.

2.      Was unterscheidet Sie konkret von Ihrer Mitbewerberin?

Ich bin in Berg aufgewachsen und bereits doppelt so lange wie Elke Link kommunalpolitisch in Berg aktiv. Ich habe an mehreren Ämtern Erfahrung in Personalführung und in der Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten Behörden gesammelt. Ich bin es gewohnt Verantwortung zu tragen und kann größere Bauprojekte erfolgreich abschließen. Allein die Tatsache, dass mehrere Gruppierungen meine Kandidatur unterstützen zeigt, dass ich die Fähigkeit besitze, mit mehreren Parteien gemeinsame Lösungen zu finden.

3.      Mit welchen Themen wollen Sie Wähler anderer Parteien für sich gewinnen?

Ich würde gerne eine kontinuierliche Bürgerbeteiligung nach dem Vorbild der STAgenda installieren um dem immer wieder geäußerten Wunsch nach mehr Bürgerbeteiligung und besserer Information durch die Gemeinde nachzukommen. Ich werde mich für eine parteiübergreifende wertschätzende Kommunikation in unserer Gemeinde einsetzen. – Für mich ist nicht wichtig, wer eine gute Idee hat, sondern ob und wie wir sie zum Wohl unserer Bürgerinnen und Bürger umsetzen können.

4.      Wahlkampf in Coronavirus-Zeiten: Wie organisieren Sie das?

Ein klassischer Straßenwahlkampf wie in den Wochen vor der Corona-Pandemie in Deutschland verbietet sich. Wir beschränken uns im öffentlichen Raum auf die Werbung mit Plakaten. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit zur Information auf meiner Homepage www.rupert-steigenberger.de – Auch werde ich noch direkt an mich gerichtete Anfragen beantworten. Da aber bereits am kommenden Wochenende die Briefwahlunterlagen verschickt werden, dürfte der Wahlkampf schon fast vorbei sein.

5.      Falls Sie Bürgermeister werden: Was machen Sie als erstes? Was ist Ihr erstes Projekt (oder auch Hauptanliegen)?

Als erstes werde ich das Gespräch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unserer Gemeinde suchen. Hier ist es am wichtigsten, möglichst schnell gegenseitiges Vertrauen aufzubauen. Das gleiche gilt für den neuen Gemeinderat. Wir müssen uns über unsere Ziele und Prioritäten unterhalten, um hier wie bisher zu einem guten Konsens zu kommen.
Die größte Herausforderung dürfte jetzt das Krisenmanagement sein, wie wir die negativen Folgen von Corona für unsere Gemeinde so gering wie möglich halten.

6.      Was muss sich in Ihrer Gemeinde schleunigst ändern?

Wir müssen so schnell wie möglich wieder zurück zu einem normalen Alltag kommen, indem wir alle gemeinsam so schnell wie möglich die Corona-Krise bewältigen. Das hat oberste Priorität.

7.      Drei Dinge, die gut laufen – Drei Dinge, die besser werden müssen.

Seit 2011 sind wir schuldenfrei und haben so den nötigen Spielraum für neue Investitionen und schnelle Reaktionen. Wir haben mit unseren vier Windrädern einen riesigen Schritt zur CO2-Neutralität geschafft und haben eine vorbildliche Zusammenarbeit im Gemeinderat.
Auf dem Weg zur CO2-Neutralität ist noch viel zu tun. Bezahlbarer Wohnraum ist Mangelware – hier besteht Handlungsbedarf. Die Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiter/innen müssen sich in einem neuen Rathaus baldmöglichst verbessern.

Trotz Corona haben sich 65 Prozent der Berger Bürger/innen an der Kommunalwahl beteiligt. Um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen, liegt nun das öffentliche Leben erst einmal lahm.

Wir gratulieren unseren erfolgreichen Bewerbern: Sissi Fuchsenberger und Werner Streitberger
Sie haben den Sprung in den Gemeinderat wieder geschafft.
Leider konnten wir unser drittes Gemeinderatsmandat nicht halten – der allgemeine Stimmenrückgang für die SPD seit der letzten Wahl 2014 hat auch uns getroffen. Mit 8,9% der Stimmen steht die Berger SPD  im Vergleich zu den Nachbargemeinden allerdings noch relativ gut da. Unser engagierter Wahlkampf hat sich ausgezahlt!

Wir freuen uns über das hervorragende Ergebnis unseres Bürgermeisterkandidaten Rupert Steigenberger (SPD/EUW/BG). Er liegt mit 45,7% der Stimmen weit vor der zweitplatzierten Bewerberin Elke Link von der QUH (27,0%) – und er hat daher gute Chancen, die Stichwahl für sich zu entscheiden. Für diesen zweiten Wahlgang werden in den nächsten Tagen die Unterlagen von der Gemeinde verschickt. Und dann heißt es natürlich: Noch einmal volle Unterstützung für unseren Kandidaten!

Heute erhält sie in Berlin das Bundesverdienstkreuz für ihr Engagement als „Writers in Exile“ – Beauftragte des PEN-Deutschland. Der Schriftstellerverband setzt sich dafür ein, dass die in ihren Heimatländern verfolgten Schriftsteller nach Deutschland einreisen dürfen und hier ihre Arbeit fortsetzen können. In angemieteten Wohnungen können sie für drei Jahre leben und arbeiten. Einer der berühmtesten Stipendiaten war der in der Türkei verfolgte Journalist Can Dündar.

Anton Hunger, Volkswirt, Publizist und Journalist, war 16 Jahre Redakteur bei der Stuttgarter Zeitung und dem Münchner Industrie-Magazin. Von 1992 bis 2009 war er Kommunikationschef bei Porsche in Stuttgart, wurde ausgezeichnet mit mehreren Journalistenpreisen und als PR-Manager des Jahres. Er ist Autor und Herausgeber mehrerer Bücher. Eines seiner letzten Werke: „Der Pakt mit dem Teufel“. Der Autor beschreibt darin die Suche nach der Wahrheit im investigativen Journalismus, die zuweilen gefährlich werden kann.

Die Malerin Juschi Bannaski absolvierte 1975 – 78 ihr Kunststudium an der Academia de Bellas Artes in Madrid. Es folgte ein Studium der Kunsterziehung an der pädagogischen Hochschule München. 1985 gründete Juschi Bannaski eine Mal- und Zeichenschule in München. Von 1991 – 1993 hatte sie einen Lehrauftrag für freies Malen an der Ludwig-Maximilians-Universität in München inne.

Ihre Malschule verlegte sie 1994 in ihr Atelier nach Aufkirchen am Starnberger See, wo sie heute lebt und arbeitet.

Schriftsteller und politischer Autor, Vordenker der SPD für eine sozial-ökologische Politik, jahrelang Präsident des PEN-Clubs Deutschland, der sich um politisch verfolgte Schriftsteller in aller Welt kümmert – mit Johano Strasser hat die Berger SPD ein wahrhaft prominentes Mitglied. In seinen politischen Schriften hat er seit jeher die große Bedeutung der lokalen Politik für eine lebendige Demokratie hervorgehoben. Nun kandidiert er erstmals selbst für ein kommunales Mandat – nämlich auf Platz 20 der SPD-Gemeinderatsliste. Strassers Engagement vor Ort gilt der kulturellen Szene. Er ist aktiv beteiligt im Kulturforum Starnberg, im Kulturverein Berg und für Veranstaltungen der Münchener Volkshochschule im Haus Buchenried in Leoni.
Dort hat er kürzlich einen furiosen Auftritt hingelegt. Das 20-jährige Jubiläum der Seminarreihe „Literatur am See“ wurde gefeiert mit einer Lesung zu Ehren des großen Lyrikers und Zeichners Robert Gernhardt. Johano Strasser führte durch Werk und Leben des Autors zusammen mit dem Schauspieler Helmfried von Lüttichau (im Bild links) bekannt aus „Hubert und Staller“.

Anmelden: 08171-7650 oder [email protected]

Gemeinderatskandidatin Ulli Galloth und BM-Kandidat Rupert Steigenberger hörten aufmerksam zu, als Christoph Frey, Kämmerer der LHS München, erklärte, wie er sich die Finanzierung der Kommunen vorstellt. Klimaschutzauflagen, bezahlbare Wohnungen oder funktionierenden ÖPNV gebe es nicht umsonst. Der Bund muss sich in der Gemeindefinanzierung mehr engagieren. Nicht jedes Gewerbe bringt der Kommune auch die erwarteten Einnahmen. Da gilt es, genau hinzuschauen, wenn Gewerbeflächen entwickelt werden sollen und die Folgen wie vermehrter Zuzug, Verkehr und die dann nötigen Infrastrukturmaßnahmen nicht aus den Augen zu verlieren. Die SPD-Kreistagsfraktion hat bereits im letzten Jahr einen Antrag gestellt, Gewerbeflächen im Landkreis künftig interkommunal zu entwickeln, um Synergien zu nutzen und den Flächenverbrauch möglichst gering zu halten.

Die Vorleser*innen ließen sie wieder auferstehen- die Winkler Vroni aus Höhenrain. Ihre Gedichte und Texte haben nichts an Aktualität verloren. Ein Erlebnis, für alle, die dabei sein konnten!