Die Frage werden sich viele Hausbesitzer in Zeiten des Klimawandels gestellt haben.
Der Landkreis Starnberg kommt mit der Solarkampagne jetzt auch nach Berg. Damit bekommen die Bürger/innen eine umfassende Information über diese Art der Energiegewinnung und individuelle Beratung für ihre möglichen Flächen einer PV-Anlage. Die Solar-Ausstellung „Kraftwerk Sonne“ ist vom 06. – 19.11.2019 im Rathaus Berg und vom 20. – 29.11.2019 in der Bücherei Aufkirchen zu sehen. Dabei wird die Energiewende im Landkreis vorgestellt und auf eine Reihe von Beratungsangeboten hingewiesen.

Zum Auftakt spricht der Solarplaner und Energieberater Martin Lehmann-Dannert zum Thema „Energiewende selbst gemacht: Photovoltaik und Solarthermie – was passt zum Haus?“, am 7. November um 19 Uhr im Rathaus Berg..

Eine Solarsprechstunde im Rathaus Berg am 13. November, von 16 bis 18 Uhr mit Solarberater Alexander Waltner von der Verbraucherzentrale Bayern bietet Interessenten die Möglichkeit, eine kostenlose Erstkalkulation ihrer zukünftigen Solaranlage zu erhalten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, bitte Stromrechnung und Fotos vom Haus mitzubringen.

am 20. November ab 18 Uhr kann ein energieautarkes Haus und ein saniertes Bestandsgebäude in Berg  besichtigt werden. Die Eigentümer berichten über ihre Erfahrungen und geben Tipps für die Installation. Anmeldung: solarkampagne@energiewende-sta.de

Zum Abschluss der Solarwoche gibt es noch eine Sprechstunde zum Erfahrungsaustausch und zur möglichen Erstplanung am 27. November 2019, von 17 bis 19:30 Uhr in den Gasthof Die Post, Aufkirchen.

Zusätzlich können Bürger/innen der Gemeinde Berg den Solar-Check der Verbraucherzentrale kostenlos in Anspruch nehmen. Anmeldung unter www.lk-starnberg.de/solarcheck.

Beim diesjährigen Kreisbauerntag und Bayerischen Imkergespräch in Starnberg wurde beklagt, dass zu viele Lebensmittel importiert werden und es zu wenige aus heimischer Bio-Erzeugung gibt. Die regionale Wertschöpfung und Vermarktung sollen weiter ausgebaut werden. Zu diesem Zweck hat die Bayerische Staatsregierung die sogenannten Öko-Modellregionen ins Leben gerufen. Leider scheint es, als würde der Freistaat keine weiteren Modellregionen fördern. Daher beantragt die SPD-Kreistagsfraktion, dass sich der Landkreis Starnberg bei der Staatsregierung für die Fortsetzung des erfolgreichen Projekts einsetzt und – bei positivem Bescheid – im Rahmen des Landesprogramms „BioRegion Bayern 2020“ an der nächsten Auslobung des Wettbewerbs „Staatlich anerkannte Öko-Modellregion“ teilnimmt. Dabei sollen dann die Akteure vor Ort – wie die Solidargemeinschaft Starnberger Land, der Bund Naturschutz, etc. – mit einbezogen werden.

Wie stellen sich die örtlichen Sozialdemokraten die Lebensmittelherstellung im Landkreis Starnberg vor? Die SPD will einen gentechnik-, glyphosat- und möglichst auch schadstofffreien Landkreis – mit einer größeren Anzahl an regional vermarktenden und ökologisch wirtschaftenden Landwirten, die mit Klasse statt Masse ein gutes Einkommen erziehlen. Es darf weder Mensch noch Tier noch Umwelt belastet werden. Es geht uns um eine nachhaltige, ressourcenschonende und umweltverträgliche Landwirtschaft. Deswegen möchte die SPD-Kreistagsfraktion, dass der Landkreis sich als Öko-Modellregion bewerben kann. Dazu muss allerdings die Bayerische Staatsregierung weitere derartige Modellregionen zulassen.

Welche Vorteile gibt es? Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten unterstützt in den Öko-Modellregionen den Ausbau von Lebensmitteln aus heimischer Bio-Erzeugung und die regionale Vermarktung durch die finanzielle Förderung bei Bildung-, Beratung-, und gegebenenfalls auch Forschungsmaßnahmen.

ging es gestern bei strahlendem Wetter mit den SPD-Gemeinderäten Sissi Fuchsenberger und Werner Streitberger und dem BM-Kandidaten Rupert Steigenberger. Auf 150 Meter Höhe gab es einen atemberaubenden Ausblick auf die Landeshauptstadt München über den Starnberger See bis zur Alpenkette.

Alle 20 Minuten ist das von Berg aus seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2016 möglich – und immer mehr Berger/innen nützen dieses Angebot und lassen auch mal ihr Auto stehen- und das nicht nur zur Wiesn-Zeit. Für die Ostufer-Linien ( 904/963, 961, 974, 975) hat sich die Zahl der Fahrgäste fast verdoppelt. So ist die Haltestelle Berg/Grafstraße nach Kloster Andechs und Medicenter Starnberg die am meisten genutzte Haltestelle im Landkreis.
Im gesamten Landkreisgebiet stiegen die Fahrgastzahlen seit 2013 um 123%. Diese Erfolgsgeschichte bestätigt das Konzept: Erst das Angebot schaffen- dann wird es von den Bürger/innen auch genutzt.

Die Einnahmen aus den Fahrkarten stiegen im Landkreis von rund 2,6 Mio auf 4,9 Millionen Euro (Ende 2018) Dennoch decken sie nur knapp die Hälfte der Kosten. Kreis und Gemeinden müssen pro Jahr noch eine Menge zuschießen. Trotzdem lohnen sich die Ausgaben- für die Menschen und für das Klima.

Bei „Berg for Future“ hätte OMG möglicherweise mitgemacht. Michi Friedinger las am vergangenen Freitag im Beisein von Bürgermeister Monn den säumigen Politikern die Leviten. Die Gemeinde Berg muss sich allerdings nicht verstecken, wenn es um die Klimapolitik geht. Als einzige Gemeinde im Landkreis ist sie Dank der vier Windräder und dem Stehvermögen von Herrn Monn energetisch ausgeglichen. Und wenn die Bürger/innen demnächst den Strom der Berger Windräder direkt beziehen können, ist eine alte Forderung der SPD erfüllt: Energie in Bürgerhand!

Am vergangenen Sonntag zum ersten Mal mit dabei: Der Bürgermeisterkandidat Rupert Steigenberger (im Bild)

Auch diesmal hatten alle großen und kleinen Gäste wieder viel Spaß. Sieger wurde Gustl Machnik. Herzlichen Glückwunsch!

Gut zuhören, das wollten die beiden Landtagsabgeordneten Ruth Müller und Florian v. Brunn. So kamen sie gestern Abend auf Einladung der Berger SPD mit Landwirten in Farchach bei den Galloths zusammen und was sie da zu hören bekamen, waren Sorgen und Nöte der Bauern, die sich v.a. nach dem Bienen-Volksbegehren im Frühjahr ein weiteres Mal an den Pranger gestellt sahen. Ruth Müller, die im Landwirtschaftsausschuss sitzt und der Fachmann für Umwelt und Verbraucherschutz Florian v. Brunn wechselten von Tisch zu Tisch, um mit Bio- wie konventionellen Bauern gleichermaßen ins Gespräch zu kommen. Sie machten sich Notizen, waren beeindruckt vom kameradschaftlichen Zusammenhalt der Landwirte und – trotz allen Ärgers – von der konstruktiven und engagierten Haltung der Bauern. Diese Eindrücke werden die beiden Politiker in ihrer Landtagsarbeit für alle Betroffenen gewinnbringend verwerten können.
Auch die Bauern waren beeindruckt, dass ihnen ausgerechnet zwei Sozis einen ganzen Abend lang bis kurz vor Mitternacht zugehört haben.

Über 30 Berger Bürger/innen fanden sich am vergangenen Mittwoch Abend in der Aufstellungsversammlung der SPD ein, um den Bürgermeisterkandidaten Rupert Steigenberger kennen zu lernen. Der Architekt ist Mitglied der Bürgergemeinschaft (BG) und wird zudem noch von der EUW unterstützt, die bisher mit Rupert Monn den Bürgermeister stellte.

Steigenberger überzeugte in seiner Vorstellung mit Verwaltungserfahrung und hoher Sachkompetenz. Als Architekt in einer Münchner Baubehörde in leitender Funktion tätig, besitzt er den nötigen Sachverstand in allen Belangen des kommunalen Bauwesens. Und da hat Berg einiges vor: der Neubau eines Rathauses, die Sozialwohnungen am Osterfeld, ein neues Feuerwehrhaus und kleinteilige Wohnbebauung in der Nähe des Friedhofes in Höhenrain oder ein genossenschaftlicher Geschosswohnungsbau auf dem Gelände des alten Höhenrainer Feuerwehrhauses.

In Berg geboren und aufgewachsen, ist er gut in den örtlichen Vereinen vernetzt und kennt auch die Sorgen und Nöte der Menschen. Seit 1996 engagiert er sich für seine Gemeinde in der Kommunalpolitik und ist Mitglied des Gemeinderates.

Für ihn ist eine solide Haushaltsführung unabdingbar. Steigenberger: „Schuldenfreiheit sichert vor Fremdverwaltung“. Nur wenn  genügend Geld zur Seite gelegt wurde, kann die Gemeinde auch flexibel auf so manche Herausforderung reagieren.

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Heute vor einem Jahr ist Erika Laurent gestorben. Wir denken an sie und an ihre Verdienste für unseren Ortsverein und für die Gemeinde Berg. Lange bevor es in Berg eine Partei für Umwelt gab, hat Erika Laurent als Gemeinderätin und Umweltreferentin (1984-2002) mit der Berger SPD und der Handzettel-Serie „Roter Punkt“ die Notwendigkeit des Umwelt- und Ressourcenschutzes in die Öffentlichkeit gebracht und die Berger Bevölkerung mit vielen Aktionen zum Müllvermeiden, zum Artenschutz, zum sparsamen Umgang mit Energie, zur umweltfreundlichen Mobilität oder zum zurückhaltenden Flächenverbrauch informiert und zum Umdenken aufgefordert.
In der von ihr gegründeten „Umweltgruppe Berg“ engagierten sich v.a. Frauen. Ein großer Erfolg wurde beispielsweise das Geschirrmobil. Um Einweg- und Plastikgeschirr zu vermeiden, konnte man für größere Feste Porzellangeschirr ausleihen. Alle diese Themen haben nichts von ihrer Aktualität verloren. Liebe Erika, wir als Berger SPD machen in deinem Sinne weiter!

Der „Rote Punkt“ errreichte auch bundesweit Aufmerksamkeit. So erhielt die Berger SPD im Rahmen des bundesweit ausgeschriebenen Dröscher-Preises 1984 den 2. Preis als „aktiver Ortsverein“, und Willy Brandt, damals Parteivorsitzender, überreichte Erika Laurent die Urkunde persönlich (noch mit auf dem Bild rechts von Erika: Sigi Danninger und Karl und Maria Brunnhuber).

Nach langen Gesprächen und Beratungen wurde klar: Die Berger SPD fährt gut damit, wenn sie Rupert Steigenberger (Bildmitte) unterstützt (links flankiert vom amtierenden Bürgermeister Rupert Monn und dem SPD-Chef Bernhard v. Rosenbladt, rechts die Vorsitzenden von EUW und BG, Buchberger und Reiser).

Bernhard v. Rosenbladt:
„Ich freue mich, dass dieses Dreier-Bündnis unterschiedlicher Gruppierungen zusammengefunden hat. Bei der Bürgermeisterwahl geht es nicht um Parteipolitik, sondern um das Wohl der Gemeinde.“
Was zählt, sind Erfahrung, Sachverstand und soziale Kompetenz. Das alles spricht für Rupert Steigenberger. Er ist ein erfahrenes Mitglied des Berger Gemeinderats (seit 1996 für die BG). Als Architekt in einer Münchner Baubehörde tätig, besitzt er den nötigen Sachverstand, um wichtige Berger Projekte wie das Rathaus oder das Wohnzentrum Osterfeld weiter zu bringen. Er kann gut zuhören, erklärt geduldig und verständlich auch komplexe Zusammenhänge, ist offen für neue Ideen und steht für eine gute Zusammenarbeit im Gemeinderat. Die SPD wünscht sich eine bürgerfreundliche, effektive und moderne Gemeindeverwaltung. Rupert Steigenberger trauen wir zu, das Berger Rathaus in diesem Sinne zu führen. Deshalb ist er als Konservativer auch unser Kandidat und wir freuen uns auf einen engagierten Wahlkampf!