Angeleitet von Bernhard v. Rosenbladt, OV-Vorsitzender und Chef der Radgruppe der Bürgerbeteiligung Berg (BBB), machten sich ca. 25 Bürger*innen auf den Weg von Allmannshausen nach Münsing. Gemeinsam mit Bürgermeister Rupert Steigenberger galt es erstmal, den ziemlich gefährlichen (dunkel, kurvig, eng!) etwa 800 m langen Abschnitt hinter Allmannshausen zu bewältigen, bis man dann hinter Weipertshausen auf den bereits fertiggestellten und gut ausgebauten Radweg einbiegen konnte.

Ein seit vielen Jahren von der Berger SPD gefordertes Vorhaben – den durchgängigen Radweg von Allmannshausen nach Münsing – wird lt. BM Steigenberger noch bis voraussichtlich 2023 dauern. Grund: Die Komplexität des Vorhabens (2 Gemeinden, 2 Landkreise, 13 betroffene Grundeigentümer) zudem liegt die Zuständigkeit beim Straßenbauamt Weilheim und da haben die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden Berg und Münsing vergleichsweise wenig Einfluss, wie auch Herr Strobl, der 2. BM von Münsing es den Radelnden auf seinem Hof in Weipertshausen erklärte.
Weiter gings runter nach Ammerland und am See entlang zurück – ein weiterer Hot Spot für Radler. Auf der engen Seeuferstraße drängeln sich in den Sommermonaten Badegäste, Spaziergänger, Radfahrer und leider auch viele Autos, die meisten ohne Seezugangsberechtigung (für Berger Bürger*innen in der Gemeinde zu erwerben). Es ist also voll und gefährlich. Auf Vorschlag des Bürgermeisters soll hier eine Fahrradstraße entstehen: Fahrräder haben Vorrang, es darf nicht überholt und nicht schneller als 30 gefahren werden. Das gilt auch für Rennradler. Die Polizei prüft bereits den Vorschlag und der BM ist zuversichtlich, bereits im laufenden Jahr eine Fahrradstraße am See zu haben.

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