Die Warteliste für Sozialwohnungen im Gemeindegebiet ist lang. Seit Jahren fordert die SPD daher geförderte, und damit günstigere Mietwohnungen. 2016 entschied sich der Gemeinderat für eine Fläche zwischen Aufkirchen und Aufhausen. Der Verband Wohnen, der als Bauherr das Grundstück für einen symbolischen Preis in Erbpacht übernahm, wird darauf 30 barrierefreie Wohnungen errichten. Anfang 2017 lud die SPD direkte Nachbarn und interessierte BürgerInnen zu einer Informationsveranstaltung ein und auch im Gemeinderat wurden mehrfach in öffentlicher Sitzung die unterschiedlichen Entwürfe vorgestellt. Kurz vor Baubeginn regt sich jetzt Widerstand. Aufhauser Nachbarn wollen ein Bürgerbegehren gegen den Standort starten. Man ist nicht gegen Sozialen Wohnungsbau – nur nicht an der vorgesehenen Stelle und schlägt ein Grundstück gegenüber vor (Bild oben). Ganz oben an der Baumreihe soll das Wohnzentrum entstehen – ist das wirklich ein besserer Platz?

Der von der Gemeinde geplante Standort an der Osterfelderstraße befindet sich in einer Senke, so dass die dreistöckigen Baukörper darin nicht in voller Höhe von der Staatsstraße aus sichtbar sind. Dennoch ist es natürlich auch hier ein schmerzhafter Eingriff ins Landschaftsbild.

Standort für das Wohnzentrum Osterfeld

Beim Standort, der von den Initiatoren eines Bürgerbegehrens vorgeschlagen wird, thronen die Gebäude wuchtig im erhöhten Gelände über der bestehenden Aufhauser Siedlung und würden ein wertvolles Stück bisher freigehaltener Landschaft aufreißen.
Derzeit warten in Berg zu viele BürgerInnen auf eine geförderte Wohnung, z.T. in prekären Verhältnissen und das schon seit etlichen Jahren. Bei Änderung der Planung würden sie noch drei Jahre länger warten – mindestens!

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