Im April 1945 wurde das KZ-Dachau geräumt. Die amerikanischen Befreier standen kurz vor München und die Bewacher wollten auf keinen Fall, dass die US-Soldaten die Greueltaten im Lager zu Gesicht bekamen. Und so machte sich ein Zug von mehreren tausend Gefangenen, mehr tot als lebendig, auf den Marsch nach Süden.  Dabei kamen sie auch durch die Gemeinde Berg. Das ist heute der Anlass, um der geschundenen Menschen und des Kriegsendes zu gedenken und uns unserer Verantwortung eines  „Nie wieder!“ zu besinnen. In Zeiten von Pegida und schockierender  NSU-Aufarbeitung dürfen wir nicht aufhören, gegen Rassismus und Intoleranz vorzugehen.

Der „Marsch des Lebens“ startet am 4. April um 14:00 am Kreisverkehr in Berg und verläuft über die Rottmannshöhe nach Allmannshausen. An drei  Stationen wird durch die Schilderung von historischen Begebenheiten vor Ort das Gedenken lebendig. Im Schloss Unterallmannshausen findet um 17:00 die Schlussveranstaltung statt. Ein Shuttle-Service bringt die Teilnehmer wieder zurück nach Berg.

Veranstalter sind die Pfadfinder von Berg (VCP) , die beiden Kirchengemeinden der Gemeinde, die Ev. Freikirche Starnberg und das christliche Kinder und Jugendwerk Wort des Lebens. Der Marsch ist assoziiert mit der Initiative „Marsch des Lebens 2015 e.V.“

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