Die Energiewende kann gelingen, aber sie braucht dezentrale, bürgernahe Strukturen. Dieser Überzeugung ist Hans-Wilhelm Knape, Referent auf der von interessierten Bürgern gut besuchten SPD-Veranstaltung in Farchach am 13.02. Kommunale und von Bürgern getragene Projekte zu Energie­einsparungen und regenerativen Energien sind dabei auch soziale Projekte, wie viele Beispiele zeigen: Sie können die Bürger zusammenbringen und das gemeindliche Selbstbewusstsein stärken, bergen aber auch immer Konfliktmöglichkeiten. Die kommunalen Verwaltungsstellen brauchen klare politische Vorgaben, damit gewollte Projekte nicht an administrativen Hindernissen scheitern – wie kürzlich etwa die vom Starnberger Kreistag angestrebte Energiegewinnung aus Abfällen. 

Hans-Wilhelm Knape, der Gründungsvorstand des Energiewende-Vereins Starnberg war, hat daraus die Konsequenz gezogen, dass man auch in Entscheidungsgremien hineingehen muss. Daher kandidiert er nun als Parteifreier auf der SPD-Liste (Platz 10) für den Starnberger Kreistag.

Ein Beispiel für kommunale Initiativen ist das „Regionalwerk Würmtal“, gegründet von den Gemeinden Gauting, Planegg und Krailling. Geschäftsführer Peter Draussnig erläuterte die Ziele dieses neuen regionalen Energieversorgers. Auch Berger Bürger können dort ihren Strom beziehen. Außerdem muss die Gemeinde Berg im Jahr 2017 die Stromkonzessionen  (bisher bei EON/Bayernwerk) neu vergeben – Chancen für eine Kooperation mit den Würmtal-Gemeinden?

 

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