Zu keiner Zeit schien es so dringend wie jetzt, sauberen Strom zu erzeugen. Der Klimawandel ist zwar etwas aus dem Blickfeld geraten, dafür zeigt uns der Krieg in der Ukraine und die derzeitige geopolitische Lage, dass wir sehr schnell unsere Energieversorgung in die eigenen Hände nehmen müssen. Der Strombedarf wird stark ansteigen, für die Erzeugung alternativer Wärmequellen und für die vielen Elektrofahrzeuge.
Ob die Energiewende gelingt, wird sich in den Ländern, Kreisen und Kommunen entscheiden. Die Gemeinde Berg hat mit dem Bau der Windenergieanlagen eine Vorreiterrolle im Oberland übernommen. Das hat uns viel Anerkennung und Bewunderung eingebracht, auch weil das Projekt mit großer Beharrlichkeit und trotz aller Widrigkeiten verwirklicht werden konnte. Trotzdem sollen wir auf diesem Weg jetzt nicht stehenbleiben und die Möglichkeiten, die wir als Gemeinde haben, auch nutzen. Deshalb hat die Berger SPD einen Antrag gestellt, die Dächer der kommunalen Gebäude nach einer Begutachtung für die Erzeugung von Ökostrom zu nutzen. Die Verwaltung begrüßte den Vorschlag und auch der Gemeinderat entschied sich mehrheitlich dafür. Für die neue Klimamanagerin, die ab 2. Mai ihre Stelle im Rathaus antritt, wird es eines der ersten Vorhaben sein.

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