Pflanzenschutzmittel, die den Wirkstoff Glyphosat enthalten, gehören weltweit zu den am häufigsten eingesetzten Herbizidprodukten. Noch von der EU zugelassen, häufen sich in letzter Zeit die schädlichen – auch cancerogenen- Verdachtsmomente. So wurden bereits auch kleine Mengen in der Muttermilch gefunden. Michael Stiegler, Vorsitzender des Bund Naturschutz in Berg warnt vor dem Einsatz glyphosathaltiger Produkte (v.a. des Mittels „Roundup“) des global agierenden Konzerns Monsanto. Seine lesenswerte Analyse finden Sie hier: http://kurzlink.de/glyphosat-ZF   Die Gemeinde Berg versicherte auf Nachfrage der  SPD, dass auf gemeindlichen Flächen kein Roundup oder andere glyphosathaltige Herbizide mehr verwendet werden. Um die Vielfalt der Pflanzenarten auf unseren Wiesen zu erhalten, die als Bienenweide unerlässlich sind, finden sich eine Reihe anderer Ersatzstoffe, nicht zuletzt die mechanische Entfernung von Unkräutern. Die Städte und Gemeinden gehen immer mehr dazu über, alternative Substanzen zu verwenden. Leider  verwenden noch viel zu viele Gartenbesitzer glyphosahaltige Mittel, die in jedem Baumarkt angeboten werden. Dort gibt es aber auch immer öfter weniger schädliche Substanzen – einfach mal nachfragen!

Monsantos meistverkauftes Unkrautvernichtungsmittel Roundup ist wahrscheinlich krebserregend — das hat eine im März veröffentlichte Studie der WHO gezeigt.

Es enthält die Chemikalie Glyphosat, die im Verdacht steht, bösartige Erkrankungen des Lymphsystems zu verursachen.

Die Gefahr ist eindeutig — doch Monsanto setzt alles daran, sein Geschäft mit dem Gift zu retten. Der Agrar-Riese attackiert die Krebsexperten der WHO und fordert einen Widerruf ihres Berichts.

Die EU entscheidet noch dieses Jahr über eine erneute Zulassung der Chemikalie. Wir haben jetzt die Chance mit einer großen Öffentlichkeit dafür zu sorgen, dass sich die Kommission nicht von Monsanto einschüchtern lässt und entschieden für den Schutz unserer Gesundheit eintritt.

 


Petition: „An die EU-Kommission: Verbieten Sie die Chemikalie Glyphosat und nehmen Sie damit Monsantos gefährliches Unkrautvernichtungsmittel vom Markt!“

Hier können Sie unterzeichnen.

 

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