Bis 2035 will der Landkreis sich mit alternativ erzeugter Energie versorgen- ein ehrgeiziges Ziel. Die 14 Gemeinden sind dabei, Gebiete für die Errichtung von Windernergieanlagen (WEA) auszuweisen, die als privilegierte Bauvorhaben gelten und somit genehmigt werden müssen. Die Gemeinde Berg war im Zugzwang, ein Gebiet für WEAs zu suchen, denn ein Investor hat bereits sein Vorhaben signalisiert, ein Windrad zu errichten. Fündig wurde sie auf einem Höhenrücken zwischen Harkirchen und Mörlbach (auf  Berger Gebiet) und Neufahrn und Irschenhausen (auf Schäftlarner bzw. Ickinger Gebiet), auf dem nun bis zu vier WEAs erichtet werden sollen. Und damit begann das Problem: Obwohl jedes Windrad über 1200 Meter von der nächsten Wohnbebauung entfernt liegt, regt sich massiver Widerstand in der Bevölkerung. „Niemand ist gegen Windräder, aber nicht an diesem Standort!“ Eine Aussage, die in Bayern derzeit landauf landab zu vernehmen ist. Die Berger SPD begrüßt den Gemeinderatsbeschluss zur Errichtung der Windräder an dieser Stelle (Wadlhauser Gräben) ausdrücklich. Allerdings nehmen wir die Befürchtungen der Betroffenen  sehr ernst und suchen den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern, gemeinsam mit den Genossen der betroffenen Ortsvereine Schäftlarn und Icking, z.B. auch auf folgender Veranstaltung:

Natascha Kohnen:
Woher weht der Wind?
Windenergie vor Ort
Donnerstag, 02.02.2012
19:30
Gasthof zur Post>
Ebenhausen/Isartal

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